Vom Spätzle zur Unternehmenskultur – warum unsere Get-togethers mehr sind als nur gemeinsames Essen

Am 20. Mai 2026 war es endlich so weit: Nach japanischer, indonesischer, äthiopischer und türkischer Küche stand bei unserem regelmäßigen Get-together erstmals ein klassisch deutsches Restaurant auf dem Programm.

Unsere Wahl fiel auf das traditionsreiche „Peter Schlemihl“ in Berlin-Kreuzberg. Bei Spätzle, Rouladen und anderen deutschen Spezialitäten verbrachten wir gemeinsam einen entspannten Abend fernab von Hilfeplänen, Fallbesprechungen und Dokumentationen. Das Fazit des Teams war eindeutig: Das Essen war hervorragend und der Abend viel zu schnell vorbei.

Unsere Get-togethers finden alle sechs Wochen  statt. Die Junge Zukunft lädt dabei alle Mitarbeitenden zum gemeinsamen Abendessen ein. Was ursprünglich als Gelegenheit zum lockeren Austausch gedacht war, ist inzwischen zu einer festen Tradition geworden.

Denn obwohl wir als Team eng zusammenarbeiten, sind unsere Mitarbeitenden über verschiedene Häuser, Wohnungen und Standorte in ganz Berlin verteilt. Im Alltag stehen die Bedürfnisse unserer Klientinnen und Klienten im Mittelpunkt. Umso wichtiger sind Gelegenheiten, bei denen wir uns als Team begegnen können.

Gerade in der Jugendhilfe wird häufig über Fachkräftemangel gesprochen. Aus unserer Sicht wird dabei oft die falsche Frage gestellt. Die entscheidende Frage lautet nicht nur, wie man Fachkräfte gewinnt, sondern wie man sie langfristig hält. Wir sind überzeugt, dass gute Jugendhilfe nur mit motivierten Mitarbeitenden möglich ist. Deshalb investieren wir bewusst nicht nur in unsere Klientinnen und Klienten, sondern auch in unser Team.

Dazu gehören selbstverständlich faire Gehälter auf TVöD-Niveau beziehungsweise darüber hinaus. Dazu gehören moderne Arbeitsmittel wie MacBooks und iPhones ebenso wie eine konsequent digitale Arbeitsweise, die unnötige Bürokratie reduziert und Zeit für die pädagogische Arbeit schafft.

Unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter arbeiten außerdem nicht isoliert, sondern profitieren vom regelmäßigen Austausch in unseren Sozialarbeiter-Großraumbüros. Hinzu kommen weitere Leistungen wie eine Sachbezugskarte, eine betriebliche Altersvorsorge und Zuschüsse zum BVG-Ticket.

All diese Dinge sind wichtig. Dennoch glauben wir, dass Mitarbeiterbindung am Ende nicht durch einzelne Benefits entsteht.

Sie entsteht durch Wertschätzung. Durch das Gefühl, Teil eines Teams zu sein. Durch gemeinsame Erlebnisse.

Und manchmal eben auch durch einen guten Teller (vegetarischen) Schnitzel an einem Mittwochabend.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Get-together und sind gespannt, welche Küche wir dann gemeinsam entdecken werden.

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