Stationäre Wohnformen & Spezialsettings

Übergänge reduzieren. Entwicklung langfristig begleiten.

Die Junge Zukunft entwickelt gemeinsam mit Jugendämtern und Kooperationspartnern spezialisierte stationäre Wohnformen für junge Menschen mit erhöhtem Unterstützungs-, Struktur- oder Entwicklungsbedarf.

Unser fachlicher Fokus liegt insbesondere auf:

  • langfristigen Entwicklungspfaden,
  • reduzierten Übergängen,
  • hochstrukturierten Settings,
  • kleinen Gruppen,
  • intensiver pädagogischer Begleitung,
  • sowie spezialisierten Angeboten im Kontext von Neurodiversität und komplexen Hilfebedarfen.

Viele junge Menschen erleben in der Jugendhilfe zahlreiche Beziehungsabbrüche und Wechsel zwischen Einrichtungen, Hilfesystemen und Bezugspersonen. Besonders für Menschen mit Autismus, FASD oder komplexen psychosozialen Belastungen stellen häufige Übergänge eine erhebliche Belastung dar.

Die Junge Zukunft verfolgt deshalb das Ziel, Hilfen langfristiger und anschlussfähiger zu gestalten.

Verselbstständigungsgruppen ab 16 Jahren

Übergänge frühzeitig und langfristig planen.

Wir entwickeln wir stationäre Wohnformen für Jugendliche ab 16 Jahren, bei denen bereits frühzeitig ein erhöhter Unterstützungsbedarf im Erwachsenenalter erkennbar ist.

Die Angebote sollen insbesondere junge Menschen begleiten,

  • die intensive pädagogische Unterstützung benötigen,
  • die Schwierigkeiten mit Übergängen und Beziehungsabbrüchen haben,
  • oder bei denen perspektivisch Leistungen nach SGB IX erforderlich werden könnten.

Geplant sind hochstrukturierte Gruppenangebote mit erweiterter personeller Ausstattung und enger Verzahnung zwischen Jugendhilfe, Careleaving und späteren Wohnformen nach SGB IX.

Unser Ziel ist es, unnötige Übergänge zu reduzieren und stabile Entwicklungsräume zu schaffen – insbesondere für junge Menschen, denen Veränderungen besonders schwerfallen.

Entwicklungsorientierte Wohnverbünde für Mädchen und junge Frauen

Entwicklungsschritte ermöglichen statt Hilfen zu unterbrechen.

Perspektivisch plant die Junge Zukunft stationäre Wohnangebote für Mädchen und junge Frauen mit unterschiedlichen Betreuungsintensitäten innerhalb eines gemeinsamen pädagogischen Rahmens.

Geplant sind:

  • intensivpädagogische Gruppenangebote,
  • Verselbstständigungssettings (BEW),
  • ambulant betreute Wohnformen (Careleaving),
  • sowie anschlussfähige Angebote im Bereich SGB IX.

Durch die enge Verzahnung der verschiedenen Settings sollen Entwicklungsschritte sichtbar und motivierend gestaltet werden. Gleichzeitig können unnötige Einrichtungswechsel reduziert und bestehende Beziehungen langfristig erhalten werden.

Das Ziel ist ein durchlässiges Hilfesystem mit klaren Entwicklungsperspektiven.

Kleinstsettings & 1:1-Betreuung

Für junge Menschen, bei denen Regelsysteme an ihre Grenzen stoßen.

Ab 2027 plant die Junge Zukunft den Aufbau hochspezialisierter Kleinstsettings für besonders komplexe Einzelfälle.

Die Angebote richten sich insbesondere an junge Menschen:

  • mit massivem Unterstützungsbedarf,
  • mit Autismus-Spektrum-Störungen,
  • mit FASD,
  • mit erheblichen psychosozialen Belastungen,
  • oder mit gescheiterten Hilfeverläufen.

Geplant sind:

  • reizarme Wohnsettings,
  • intensive 1:1- oder 1:2-Betreuung,
  • hohe pädagogische Präsenz,
  • individuell angepasste Strukturen,
  • sowie bundesweite Belegungsmöglichkeiten.

Der Fokus liegt auf Stabilisierung, Beziehungsarbeit und langfristiger Perspektiventwicklung.

Unsere Haltung

Wir verstehen Jugendhilfe nicht als Aneinanderreihung einzelner Maßnahmen, sondern als langfristige Entwicklungsbegleitung.

Deshalb entwickeln wir Angebote,

  • die Übergänge reduzieren,
  • Beziehungen stabil halten,
  • Entwicklungsschritte ermöglichen,
  • und auch bei komplexen Verläufen langfristige Perspektiven schaffen.

Sie haben Fragen?
Sprechen wir miteinander.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie wir den jungen Menschen oder die Familie bestmöglich unterstützen können. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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